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HGF überprüft eigene Befristungspraxis!

HGF überprüft eigene Befristungspraxis!

Die Helmholtz-Gemeinschaft nimmt das Ergebnis der Evaluierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes durch das Hochschul-Informations-System GmbH vom März 2011 zum Anlass, die Handhabung des Gesetzes in den 18 Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft durch eine repräsentative Erhebung zu untersuchen. Titel: „Situation der befristet beschäftigten wissenschaftlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Helmholtz-Gemeinschaft“ (Stand: September 2012). Wir begrüßen diese Selbstvergewisserung, auch wenn wir die darin erkennbare Zielstellung für wenig hilfreich halten.

So beschränkt sich die Untersuchung auf die befristet beschäftigten wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen. Die Befristungspraxis beim wissenschaftsunterstützenden Personal und den Beschäftigten in Technik und Verwaltung werden nicht einbezogen. In der Evaluierung des WissZeitVG durch die HIS GmbH ist das aber der Fall (siehe Punkt 5 der Studie). In der Zusammenfassung auf Seite 3 der Studie kommt der Autor dabei zu dem Ergebnis: „Gemessen an den Fallzahlen nutzen die außeruniversitären Forschungseinrichtungen die Drittmittelbefristung für das nichtwissenschaftliche Personal ähnlich häufig wie für das wissenschaftliche Personal, an den Hochschulen spielt die Drittmittelbefristung für das Personal in Technik und Verwaltung nur partiell eine Rolle“. Wir halten es für einen Mangel in der Untersuchung der HGF zur Befristungspraxis, dass das wissenschaftsunterstützende Personal und die Beschäftigten in Technik und Verwaltung nicht mit einbezogen wurden.

Weitere Informationen können dem Flugblatt entnommen werden.