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Weiterbildung: Mindestlohn - Noch keine Einigung in Sicht!

Weiterbildung: Mindestlohn - Noch keine Einigung in Sicht!

Am 9. November 2016 fand in Witten die Auftaktverhandlung zur Tarifrunde für eine Fortsetzung des allgemeinverbindlichen Mindestlohns für das pädagogische Personal in Weiterbildungsunternehmen, das überwiegend SGB II/SGB III Maßnahmen durchführt, statt.

Schnell zeigte sich, dass die Positionen von Arbeitgeberseite und Gewerkschaften weit auseinander liegen. ver.di und GEW fordern eine Steigerung des Mindestlohnes von 14,60 € in 2017 auf 18,60 € in drei Schritten. Wir orientieren uns damit am Ein kommen einer/eines vergleichbaren Beschäftigten, die/der nach dem Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes (TVöD) bezahlt wird. Des Weiteren beschloss die Tarifkommission, dass auch das nichtpädagogische Personal mit einem allgemeinverbindlichen Mindestlohntarifvertrag abgesichert werden soll.

Einigkeit besteht darin, dass der Mindestlohn sein Ziel, den ruinösen Wettbewerb in der Branche zu reduzieren und zu verhindern, dass allein ein niedriges Entgelt als Wettbewerbsfaktor dominiert, erreicht hat. Es ist notwendig, den Mindestlohn in den kommenden Jahren weiter zu entwickeln.

Mehr Informationen sind im beigefügten Flugblatt zu finden