In Archiven, Bibliotheken und Dokumentationseinrichtungen sind in Deutschland über 26.000 Kollegen/innen Kollegen beschäftigt. Laut DGB-Index "Gute Arbeit in Bibliotheken" identifizieren sich diese Beschäftigten in einem überdurchschnittlichen Maß mit ihrer Arbeit. Doch 73 % von ihnen fühlen sich "ausgebrannt und leer", "können sich auch in der arbeitsfreien Zeit nicht richtig erholen"; 76 % der Befragten erleben ihre Arbeitssituation immer häufiger als frustrierend. Eine sich stetig verdichtende Arbeitsintensität, emotionale und körperliche Anforderungen, aber vor allem unzureichende Aufstiegschancen werden von vielen Beschäftigten als belastend wahrgenommen.

Trotz stetig wachsender Besucherzahlen - inzwischen 210 Millionen pro Jahr - ist an der personellen und finanziellen Ausstattung der Bibliotheken in Deutschland während der letzten Jahre kräftig gespart worden; zu Lasten der Beschäftigten, aber auch der Bevölkerung.

Neue Entgeltordnung Länder – deutliche Aufwertung für Bibliotheksbeschäftigte. Jetzt Ansprüche prüfen lassen!

Dank der von ver.di durchgesetzten neuen Entgeltordnung zum TV-L gibt es ab dem 1. Januar 2020 für viele Bibliotheksbeschäftigte die Chance auf eine höhere Eingruppierung. Anträge dafür müssen bis zum 31. Dezember 2020 gestellt werden. Wir informieren in unserem aktuellen Flugblatt, was sich ändert, was man dafür tun muss, und warum eine ausführliche Beratung auf jeden Fall sinnvoll ist.

Flugblatt "Bibliotheken fördern die Integration"

So lautet der Titel eines Arbeitspapiers, das von der Projektgruppe Flüchtlinge im Auftrag des Bundesfachbereichsvorstandes Bildung, Wissenschaft und Forschung erstellt wurde. Die Bundesarbeitsgruppe „Archive, Bibliotheken und Dokumentationseinrichtungen“ hat darin die folgende Stellungnahme erarbeitet.

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