Hochschulen

ver.di unterstützt Klimaaktionswoche an den Hochschulen

ver.di unterstützt Klimaaktionswoche an den Hochschulen

Klimastreik ver.di Klimastreik

Das Bündnis „students for future“ ruft alle Hochschulmitglieder vom 25. bis 29. November zu einer „Public Climate School“ an den Hochschulen auf. Statt des regulären Lehrbetriebs sollen Diskussionen, Seminare, Vorlesungen und Aktionen zur Klimafrage stattfinden.

Die Aktion steht im Kontext des inzwischen vierten weltweiten Klimastreiks am 29. November und rückt nun auch die Hochschulen ausdrücklich als Diskussions- und Lernort in den Fokus der Bewegung. Im Aufruf der „Students for future“ heißt es: „Unter dem Slogan „Public Climate School” wollen wir die Universitäten für alle Teile der Gesellschaft öffnen und Lösungsansätze diskutieren.  […] Dabei ist es insbesondere unser Ziel, über Schüler*innen und Studierende hinaus in Austausch mit anderen Gesellschaftsgruppen zu kommen. Mit der „Public Climate School“ wollen wir einen Ort schaffen, an dem alle mitdiskutieren können, die von der Klimakrise betroffen sind: Also alle.“

Die Gewerkschaft ver.di schließt sich diesem Ziel an. Sylvia Bühler, im ver.di-Bundesvorstand zuständig für den Fachbereich Bildung, Wissenschaft und Forschung stellt fest: „Hochschulen waren stets Orte, an denen gesellschaftliche Entwicklungen kritisch diskutiert wurden. Von den Studierenden gingen wichtige Impulse der Veränderung aus. ver.di begrüßt, wenn die Hochschulen auch in Bezug auf die Klimakrise ihren Einfluss geltend machen. Gegen die Klimakrise können Arbeitnehmer*innen und Studierende am wirkungsvollsten gemeinsam agieren. Dabei gilt es sowohl ökologische als auch soziale Herausforderung gleichermaßen in den Blick zu nehmen.“

Das Anliegen der „students for future“ wird von ver.di unterstützt. Wir rufen alle Gewerkschaftsmitglieder an den Hochschulen auf, sich bei der bundesweiten Aktionswoche einzubringen. Ein Aufruf zum Streik ist damit ausdrücklich nicht verbunden. Unsere Kolleg*innen des Fachbereichs „Bildung, Wissenschaft und Forschung“ in den Landesbezirken stehen den Aktiven der Aktionswoche als Ansprechpersonen und Vermittler*innen in die vielen Organisationsbereiche unserer Gewerkschaft zur Verfügung. Lasst uns zusammenstehen für eine ökologisch und sozial gerechte Zukunft!

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