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Unser Beitrag zur Online-Demo #Bildungskrise

Unser Beitrag zur Online-Demo #Bildungskrise

Charlotte Reineke, die Sprecherin unserer BAG Studierende, hat bei der Abschlusskundgebung der Online-Demo #bildungskrise nochmal auf den Punkt gebracht, was jetzt für Studierende, Hochschulen und Wissenschaft passieren muss. Schaut es euch an.

 

 

In anderen Bereichen hat die Politik entschlossen gehandelt. Etliche Milliarden an Hilfsprogrammen für Unternehmen, Soloselbstständige und auch Beschäftigte wurden aufgelegt. Auch, wenn wir nicht mit allem einverstanden sich, zeigt sich immerhin, dass dort die Größenordnung des Problems verstanden wurde.

Davon kann für Studierende und Beschäftigte in Hochschulen und Forschungseinrichtungen keine Rede sein. Was das BMBF bisher vorgelegt hat, hat bestenfalls minimale Effekte, wie die erweiterten Zuverdienstmöglichkeiten im BAföG oder es geht völlig in die falsche Richtung. Für die 750.000 Studierenden, die gegenwärtig ihren Job verloren haben, schlägt das BMBF etwa vor, sie sollen leichter Kredite aufnehmen können. Wovon sie diese Schulden nach der Krise zurückzahlen sollen, bleibt unbeantwortet. So geht es nicht! 

Wir fordern dagegen:

  • Sofortige Verlängerung aller befristeten Verträge um mind. 6 Monate, auch für studentische Beschäftigte und Drittmittelprojekte.
  • Breite Öffnung des BAföG in der Krise und zusätzlich ein Notlagenfonds der schnell und unbürokratisch hilft. Als Zuschuss. Das gilt besonders für ausländische Studierende.
  • Verlängerung von Stipendien pauschal um mind. 6 Monate, auch über die Höchstförderdauer hinaus, auch für Promovierende.
  • Keine Anrechnung des Sommersemesters zum Nachteil der Studierenden.
  • Großzügige Regelungen für Prüfungs-, Abgabe- und Bewerbungsfristen.

In unserem 10-Punkte-Sofortprogramm könnt ihr unsere detaillierten Forderungen nachlesen. Politik, Hochschulen, Wissenschaftsorganisationen und Forschungsförderer müssen jetzt handeln.

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