Weiterbildung

Für gute Arbeit in der Weiterbildung

Für gute Arbeit in der Weiterbildung

Sharepic-Wahlpruefsteine-Weiterbildung_1600x900 ver.di

Unsere Anforderungen an die Weiterbildungspolitik einer neuen Bundesregierung. Diese Punkte dürfen in einem Koalitionsvertrag nicht fehlen.

Am 26. September ist die Bundestagswahl. Wir haben aufgeschrieben, woran wir die neue Bundesregierung messen werden. Denn in der Weiterbildungspolitik muss sich einiges ändern.

Verbesserung der organisatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen: Ausbau von qualitativ hochwertigen Weiterbildungs- und guten Bildungsberatungsangeboten.

Gleicher Maßstab für die Weiterbildung: Beschäftigte in der Weiterbildung brauchen vergleichbare Arbeitsbedingungen wie in der Schulischen oder beruflichen Ausbildung. Daran müssen sich auch die Maßnahmen der Politik orientieren.

Tariftreueregelung bei der öffentlichen Auftragsvergabe von Weiterbildungsdienstleistungen: Garantie der Finanzierung von tariflichen Lohnniveaus.

Qualität statt Preis: Die Qualität und nicht der Preis sind maßgeblich bei Vergabe von Weiterbildungsmaßnahmen durch die öffentliche Hand.

Abschaffung sachgrundloser Befristung, auskömmliche Mindesthonorare: Befristung ohne Sachgrund muss endlich die gesetzliche Grundlage entzogen werden und Honorare müssen mindestens zu realen Stundenlöhnen auf Branchenmindestlohns führen.

Verabschiedung eines Bildungsförderungsgesetzes: Schaffung eines Förderinstrumentes zur finanziellen und organisatorischen Unterstützung zur Förderung einer

individuellen beruflichen Weiterentwicklung.

Rechtsanspruch auf Freistellung für Bildungszeit: Gesetzliche Verankerung eines Freistellungsanspruches in Form einer Langzeit-Freistellung von der Arbeit zu Bildungszwecken.

Wir haben uns die Programme der demokratischen Parteien angeschaut. Welche Themen wollen sie anpacken? Zu unserer Synopse geht es hier entlang. 

ver.di wählt: Bundestagswahl 2021

ver.di setzt sich für eine freie, gleiche und solidarische Gesellschaft ein – eine Gesellschaft, in der die Menschen gleich welcher Herkunft sozial, wirtschaftlich und politisch teilhaben können.

Es darf nach der Corona-Pandemie weder ein Zurück zur alten Normalität eines ökologisch und sozial blinden Wirtschaftssystems geben, noch dürfen notwendige Investitionen und Ausgaben in Infrastruktur, Personal oder Sozialpolitik aufgrund der höheren Verschuldung des Staates ausbleiben. Wir wollen eine Politik, die soziale Ungleichheit, die Spaltung des Arbeitsmarktes und den fortschreitenden Raubbau an der Natur überwindet. Der digitale Fortschritt muss für eine Humanisierung der Arbeitswelt genutzt werden. Unsere Demokratie muss gegen Feinde der Demokratie, insbesondere gegen Rechtsextremisten verteidigt werden. In einer von nationalen Egoismen, Krisen und Konflikten geprägten Welt sind Solidarität, ein soziales Europa und eine aktive Friedenspolitik unabdingbar.