Tarif

DAA: Tarifkommission fordert 11 Prozent mehr Lohn

DAA: Tarifkommission fordert 11 Prozent mehr Lohn

Die ver.di-Tarifkommission DAA hat ambitionierte Forderungen für die anstehende Tarifrunde 2020 beschlossen.

Im Vorfeld hatten sich sehr viele Beschäftigten an der Mitgliederbefragung beteiligt und klargemacht, dass sie deutlich mehr Geld wollen für ihre wichtige und anspruchsvolle Arbeit. Die gute Beteiligung gibt der Tarifkommission starken Rückenwird für die Verhandlungen.

UNSER FORDERUNGSPAKET:

  • Einkommenssteigerung um 11 Prozent rückwirkend ab Januar 2020 bei einer Laufzeit von 12 Monaten
  • Eine Einmalzahlung von 1.500 Euro für Vollzeitbeschäftigte (Teilzeit entsprechend), um die Beschäftigten angemessen am Jahresüberschuss 2019 zu beteiligen
  • Eine Vorteilsregelung für ver.di-Mitglieder von 50 Euro/Monat ab Januar 2020
  • Die Einführung von Erfahrungsstufen in der Vergütungstabelle

 

Portrait Sylvia Bühler Die Hoffotografen Sylvia Bühler

Die Tarifkommission hat ein starkes Forderungspaket geschnürt. Gut so, schließlich müssen die Einkommen bei der DAA kräftig steigen, wenn die Beschäftigten beim Unternehmen gehalten und neue Arbeitnehmer*innen geworben werden wollen. In vielen Regionen können sich Beschäftigte inzwischen ihren Arbeitgeber aussuchen. Da sollte die DAA mit guten Arbeitsbedingungen vorne dabei sein. Verdient haben es die Beschäftigten in Weiterbildung allemal.

Sylvia Bühler, Mitglied ver.di-Bundesvorstand

VON NIX KOMMT NIX!
Unsere Forderungen sind unbescheiden, schließlich gilt es einiges nachzuholen. Ob die Arbeitgeberseite das auch so sieht, wird sich schnell zeigen.

WIE GEHT ES WEITER?
Die erste Verhandlungsrunde findet am 28. Februar 2020 in Hannover statt. Verhandlungsführerin für ver.di ist Sylvia Bühler, Bundesfachbereichsleiterin und Mitglied im Bundesvorstand. Fünf Kolleg*innen aus den Betrieben der DAA wurden von der Tarifkommission in die Verhandlungskommission gewählt. Auch Arnfried Gläser, seit Mitte Januar neuer Leiter der Bundesarbeitsgruppe Weiterbildung und Studentenwerke, wird an den Verhandlungen teilnehmen.

Je stärker wir sind, desto mehr können wir gemeinsam durchsetzen.
Deshalb: mitgliedwerden.verdi.de